Aktuelles und Wissenswertes

Neustarthilfe

--- Aktueller Stand ---

Neustarthilfe

 

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige und kleine Kapitalgesellschaften unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt.

 

Wir können die Neustarthilfe für betroffene Mandanten beantragen.

Corona-Konjunkturpaket: Die Eckpunkte

 

Nicht weniger als 57 Maßnahmen umfassen die Eckpunkte des nun vorgelegten Konjunkturpakets.  Ein Überblick über die für Steuerberater wichtigsten Regelungen.

  1. Unternehmen werden unter bestimmten Voraussetzungen Überbrückungshilfen gewährt ("Soforthilfe-Nachfolge"):
    • Unternehmen, die wegen der Corona-Krise Umsatzeinbrüche haben, sollen einen nicht rückzahlbaren Betriebskostenzuschuss erhalten.
    • Antragsberechtigt sind Unternehmen aller Branchen. Voraussetzung ist, dass die Umsätze Corona-bedingt im April und Mai 2020 um min. 60% gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und die Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um min. 50 % fortdauern werden. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November und Dezember 2019 heranzuziehen.
    • Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Anträge müssen bis jeweils spätestens am 31.8.2020 gestellt werden.
    • Die Höhe der Förderung hängt vom Umsatzrückgang ab: Bei Umsatzrückgang von mindestens 50% gegenüber dem Vorjahresmonat werden bis zu 50% der fixen Betriebskosten erstattet. Bei Umsatzrückgang von mehr als 70% gegenüber dem Vorjahresmonat können bis zu 80% der fixen Betriebskosten erstattet werden. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate.
    • Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen. Wie der Betriebskostenzuschuss beantragt werden kann, ist in den Einzelheiten noch nicht bekannt. Die Bundessteuerberaterkammer setzt sich aktuell für ein möglichst einfaches und bundeseinheitliches Verfahren ein.
  2. Die Mehrwertsteuer wird von 19 auf 16 Prozent bzw. von sieben auf fünf Prozent gesenkt - befristet für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020.
  3. Die Sozialversicherungsbeiträge sollen bei maximal 40 Prozent stabilisiert werden.
  4. Die Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer wird auf den 26. des Folgemonats verschoben.
  5. Der Verlustrücktrag wird für 2020 und 2021 auf fünf Millionen bzw. bei Zusammenveranlagung zehn Millionen Euro erweitert und schon in der Steuererklärung für 2019 nutzbar gemacht.
  6. Die degressive AfA für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wird um den Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA erhöht, maximal auf 25 Prozent für die Steuerjahre 2020 und 2021.
  7. Die Körperschaftsteuer wird modernisiert. Es wird unter anderem ein Optionsmodell für Personengesellschaften eingeführt und der Ermäßigungsfaktor bei Einkünften aus Gewerbe-Betrieben auf das Vierfache des Gewerbesteuer-Messbetrages angehoben.
  8. Die Mitarbeiterbeteiligung soll gefördert werden.
  9. Insolvenz: Im Bereich der Unternehmensinsolvenzen soll ein vorinsolvenzliches Restrukturierungsverfahren eingeführt werden. Natürliche Personen sollen sich innerhalb von drei Jahren entschulden können
  10. Kurzarbeitergeld: Dazu wird es eine Neuregelung im September geben.
  11. Der Kinderbonus von 300 Euro pro Kind wird mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag verrechnet.
  12. Der Entlastungsbeitrag für Alleinerziehende wird von 1.908 auf 4.000 Euro erhöht.
  13. KMU: Betriebe mit Auszubildenden sollen gefördert werden, etwa durch eine Prämie für Ausbildungsverträge.
  14. Der Fördersatz der steuerlichen Forschungszulage wird rückwirkend zum 1. Januar 2020 und befristet bis zum 31. Dezember 2025 auf eine Bemessungsgrundlage von 4 Millionen Euro gewährt
  15. Die PKW–Steuer wird stärker an CO2-Emissionen ausgerichtet, Elektrofahrzeuge werden stärker gefördert.
  16. Es soll eine erweiterte Abschreibung für digitale Wirtschaftsgüter geben.
Eckpunkte Corona-Konjunkturpaket
2020-06-03-eckpunktepapier.pdf
PDF-Dokument [184.6 KB]

Kleinbetragsrechnungen

 

Rückwirkend zum 1.1.2017 wurde der Höchstbetrag für sogenannte Kleinbetragsrechnungen auf 250 EUR erhöht (zuvor galt eine Grenze von 150 EUR).

 

Ab diesem Betrag ist eine ordnungsgemässe Rechnung, insbesondere mit Name und Anschrift des Leistungsempfängers, erforderlich. Der bloße Kassenzettel oder auch die Tankquittung reichen nicht mehr aus, um den Vorsteuerabzug zu erlangen.

Ordnungsgemäße Kassenführung

Werden die steuerlichen Anforderungen an Registrierkassen und offene Ladenkassen nicht erfüllt, drohen künftig Hinzuschätzungen durch das Finanzamt.

Diese können unerfreuliche Nachzahlungen bei der Umsatz-, Gewerbe-, Einkommen- und/oder Körperschaftsteuer nach sich ziehen.

 

In unserem Mandantenrundschreiben haben wir Sie bereits darüber informiert. Wie die gesetzlichen Änderungen hinsichtlich der elektronischen Ladenkassen umgesetzt werden sollen, können Sie dem nachfolgenden Schreiben, einem Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen, entnehmen.

Technische Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen
Kassenverordnung ab 2017
Technische Verordnung zur Durchführung d[...]
PDF-Dokument [66.2 KB]

Neuer Abzockeversuch wegen USt-ID-Nummer

 

Bei Mails mit dem Absender

 

"Europäisches Zentralregister zur Erfassung und Veröffentlichung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern"

 

sollten Sie auf keinen Fall auf den enthaltenen Link klicken oder irgendwelche Daten zurücksenden. Es handelt sich hierbei nicht um eine offizielle oder behördliche Einrichtung.

 

BFH: Versorgung und Betreuung eines Haustieres als haushaltsnahe Dienstleistung begünstigt

  • BFH , Urteil vom 03.09.2015 - VI R 13/15
Die Versorgung und Betreuung eines im Haushalt des Steuerpflichtigen aufgenommenen Haustieres kann als haushaltsnahe Dienstleistung nach § 35a Abs. 2 Satz 1 EStG begünstigt sein. Dies hat der Bundesfinanzhof mit einem Urteil vom 03.09.2015 entschieden (Az.: VI R 13/15).

 

Mindestlohn - Änderung der Dokumentationspflichten
2015-07-31-MiLoDokV-Bundesanzeiger.pdf
PDF-Dokument [232.5 KB]

Steuerberater dürfen die Einhaltung des Mindestlohngesetzes bescheinigen.

 

Nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) haften Auftraggeber, die Subunternehmer einschalten, für Zahlung des Mindestlohns an die Arbeitnehmer des Subunternehmers wie ein Bürge. Daher werden einige Steuerberater von ihren Mandanten gebeten, zu bescheinigen, dass diese die Vorschriften des Mindestlohngesetzes eingehalten haben. Steuerberater sind im Hinblick auf die Vorschriften des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) zur Erstellung dieser Bescheinigungen befugt. Da es sich um eine Nebenleistung zur Lohn- und Gehaltsbuchführung handelt, stellt die Erstellung der Bescheinigung eine zulässige Rechtsdienstleistung dar.

Einfach spenden

 

Angesichts der beeindruckenden Spendenbereitschaft in der Bevölkerung für Flüchtlinge weist das Finanzministerium Schleswig-Holstein auf die Sonderregelung für Kleinspenden bis 200 EUR im Steuerrecht hin.

 

Zum Nachweis der Spende beim Finanzamt im Rahmen der Steuererklärung reicht bei Geldzuwendungen von nicht mehr als 200 EUR der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts aus, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Der Verein ist berechtigt, Zuwendungsbestätigungen zu erteilen.
  • Der steuerbegünstigte Zweck, für den die Zuwendung verwendet wird, und die Angaben über die Freistellung des Vereins von der Körperschaftsteuer sind auf einem von ihm hergestellten Beleg aufgedruckt. Zusätzlich ist darauf anzugeben, ob es sich bei der Zuwendung um eine Spende oder einen Mitgliedsbeitrag handelt.
  • Aus der Buchungsbestätigung müssen Name und Kontonummer oder ein sonstiges Identifizierungsmerkmal des Auftraggebers und des Empfängers, der Betrag, der Buchungstag sowie die tatsächliche Durchführung der Zahlung ersichtlich sein. Der Zuwendende muss zusätzlich den vom Zuwendungsempfänger hergestellten Beleg vorlegen.
  • Im Fall des Lastschriftverfahrens muss die Buchungsbestätigung Angaben über den steuerbegünstigten Zweck, für den die Zuwendung verwendet wird, und über die Steuerbegünstigung des Vereins enthalten.

FinMin Schleswig-Holstein v. 17.8.2015

 

 

Hier finden Sie uns

Karte/ Anfahrt

Kübler + Kübler

Steuerberatungsges. mbH

Trailhöfer Str. 8/5
71549 Auenwald

+49 7191 969 30 30+49 7191 969 30 30

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kübler + Kübler Steuerberatungsgesellschaft mbH

Anrufen

E-Mail

Anfahrt